Congratulation, truly! Well, well, well – Jetzt hat sich das Ganze doch noch zum einigermassen Guten gewendet. Was hatte ich im Juli gesagt: “…der schlussendlichen Frage, ob Brexit Ja oder Brexit Nein. Ich persönlich glaube, das wir – wenn man das Chaos bei den Briten einmal genauer betrachtet – eine neue und gestärkte EU Regelung benötigen” (Brexit – davor, bis heute und dann?). Die Notwendigkeit, die Regelungen für eine tatsächliche EU, wie sie in den 80er und 90er Jahren wie geplant funktioniert hatte, hat sich mit dieser Entscheidung der Britischen Regierung mit der Entscheidung für den Brexit gestärkt. Und so wird es auch geschehen.

Was sich die Engländer aber in die Suppe gebrockt haben, ist heftig: Die nächsten Jahre werden die taffesten Jahre werden, die sich Großbritanien – oder vielleicht auch nur England? – mit dem Austritt aus der EU ausgesucht hat. Fast! Denn ein No-Brexit wäre katastrophal gewesen. Mit dem geordneten Austritt aus der EU kann sich das Vereinigte Königreich der Unterstützung durch die ehemaligen Politikerkollegen der EU sicher sein. So, wie die es auch in den letzten zwei Jahren  richtig gemacht haben.

Der Guardian schreibt dazu: “[the Brexit] is expected to cost the UK economy as much as £70bn over the next decade compared with remaining in the EU.” Soll heissen: £70 Milliarden mehr als das Verbleiben in der EU. Give or take. Und für jeden britischen Staatsbürger vom Staat auszugeben sind das – roughly – £1,100 jedes Jahr für die nächsten zehn Jahre. So sieht es aus.

Mein Bauchgefühl sagt mir: Die Briten werden alles tun, um ihr Land aus dieser selbsterschaffenen Krise so schnell wie möglich heraus zu bekommen. Und das nicht nur für die Briten selbst, sondern mit Sicherheit – weil genauso wichtig für die dann früheren Mit-Europäer – auch für uns, für Sie!

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